Akku Staubsauger Test – Alternative für kleine Missgeschicke

Frau mit Akku StaubsaugerWer bei ein paar Krümeln oder Tierhaaren nicht gleich den großen kabelgebundenen Staubsauger herausholen will, für den stellt ein Akku Staubsauger eine hervorragende Alternative dar. Auch auf Treppen und bei der Autoreinigung ist ein kleiner praktischer Handstaubsauger von Vorteil.

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Bei den meisten Geräten ist die Saugleistung nicht mit einem Bodenstaubsauger vergleichbar. Sie sollen diese daher nicht ersetzen, sondern werden in vielen Haushalten vor allem als Zweitsauger verwendet, damit der „große Bruder“ auch mal im Schrank bleiben kann. Das Angebot an Akkusaugern ist riesig und den richtigen zu finden, ist nicht immer einfach.

Stromversorgung

Das Herzstück eines jeden Akkusaugers ist natürlich der Akku. Die meisten Staubsauger sind entweder mit einem Nickel-Metallhydrid-Akku (NiMH) oder einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Diese Technologie wird auch bei anderen tragbaren Elektrogeräten verwendet, z. B. bei Bohrmaschinen oder Rasenmähern. Mit ein wenig Glück kann man sogar den gleichen Akku für sämtliche Haushaltsgeräte verwenden. Das funktioniert natürlich nur, wenn der Akku auch tatsächlich ausgetauscht werden kann.

Nicht bei allen Akku Handstaubsaugern ist das der Fall. Letzteres hat den Nachteil, dass man häufig das gesamte Gerät entsorgen muss, sobald der Akku nicht mehr funktioniert. Grundsätzlich bieten Lithium-Ionen-Akkus im Vergleich zu nickelbasierten Akkus eine höhere Energiedichte und ermöglichen so eine längere Laufzeit der Geräte.

Zudem sind sie leichter, haben keinen Memory-Effekt und weisen eine deutlich geringere Selbstentladung auf. Dadurch können sie unabhängig vom Ladezustand jederzeit aufgeladen werden. Die dazu notwendige Ladestation ist bei den meisten Geräten im Lieferumfang inbegriffen. Manche Geräte verfügen auch nur über ein Ladekabel, was jedoch nicht von Nachteil ist.

Informieren Sie sich in jedem Fall, ob das gewünschte Gerät über eine Ladekontrollanzeige verfügt, und ob es bei Nichtgebrauch auf der Ladestation verbleiben muss. Häufig sind Käufer im Nachhinein geschockt, wie viel Strom die Geräte auch im Ruhezustand verbrauchen. Besonders umweltfreundlich sind Geräte, bei denen sich die Ladestation automatisch ausschaltet, sobald der Akku voll aufgeladen ist.

Die Ladezeiten unterscheiden sich sehr stark. Rechnen Sie daher mindestens mit 3-4 Stunden. Die Akkus mancher Geräte benötigen sogar bis zu 18 Stunden, bis sie voll aufgeladen sind. Häufig steht das in extremem Widerspruch zur Betriebszeit des Handsaugers. Es ist durchaus üblich, dass ein Akkusauger weniger als 10 Minuten betrieben werden kann. Aber auch Betriebszeiten von bis zu einer Stunde sind möglich. Die Produktbeschreibung sowie Erfahrungsberichte von anderen Kunden können hier etwas Licht ins Dunkel bringen.

Zyklontechnologie und Filterung

Akku Staubsauger im EinsatzDie meisten auf dem Markt befindlichen Akku Handsauger verfügen über eine Zyklontechnologie, auch wenn diese bei jedem Gerät etwas anders bezeichnet wird. Vorstellen muss man sich das so: Die Luft wird im Inneren des Gerätes so verwirbelt, dass ein „Mini-Zyklon“ entsteht. Dadurch wird verhindert, dass sich Schmutz am Filter festsetzt und dieser zu schnell verstopft. Die Zyklontechnologie soll also garantieren, dass die Saugleistung über die gesamte Betriebszeit hinweg konstant hoch ist.

Einige Geräte verfügen darüber hinaus über eine doppelte oder dreifache Filterung. Dadurch soll der Dreck noch effizienter gefiltert werden, um ihn anschließend schnell und einfach zu entsorgen. Nach der Verwendung ist der Filter häufig zu wechseln, um eine optimale Saugleistung aufrecht zu erhalten. Gut ist es, wenn er einfach ausgewaschen werden kann. Es gibt jedoch auch Geräte mit Papierfilter auf dem Markt. In diesem Fall müssen die Filter regelmäßig durch neue ersetzt werden. Das verursacht zusätzliche Kosten, die man vor dem Kauf berücksichtigen sollte.

Ausstattung

Die Ausstattung der Akkustaubsauger könnte unterschiedlicher nicht sein. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Sie sind in der Regel beutellos und können daher einfach über einem Mülleimer ausgekippt werden. Über den Lieferumfang sollte man sich vor dem Kauf in der Produktbeschreibung informieren. So ist es beispielsweise auch nicht selbstverständlich, dass der Akku und die Ladestation im Lieferumfang inbegriffen sind.

Sofa saugenTypisches Zusatzzubehör sind z. B. Fugendüsen, Polsterdüsen, motorbetriebene Bürsten sowie ein Verlängerungsschlauch oder –rohr. Zusätzliche Düsen sind oft hilfreich, wenn man Polstermöbel oder schwer zugängliche Ecken und Ritzen zu reinigen hat. Motorbetriebene Bürsten haben den Vorteil, dass sie den Schmutz sehr effektiv aufnehmen, und häufig sogar eine etwas schwächere Saugleistung wettmachen können. Auch beachten sollte man, dass die Ladestation nicht in jedem Fall als Wandhalterung oder Tischständer verwendet werden kann. Auch hier lohnt sich ein Blick in die Produktbeschreibung, um sich eine spätere Enttäuschung zu ersparen.

Manche Handstaubsauger verfügen über mehrere Saugstufen. Das ist zunächst von Vorteil, da man bei leichtem Schmutz auch auf eine schwächere Stufe ausweichen kann. Das Problem ist, dass die niedrigste Stufe bei manchen Geräten einfach zu schwach ist, und man letztendlich doch die ganze Zeit mit der Turbo-Stufe saugen muss. In diesem Fall verringert sich jedoch meistens die Betriebszeit. Bei guten Geräten wird daher in der Produktbeschreibung angegeben, inwieweit sich die Betriebszeit bei einer höheren Stufe verringert.

Neben den Mini Staubsaugern gibt es auch unter den Akku Staubsaugern Modelle, die ähnlich einem Bodensauger funktionieren. D. h. sie verfügen über einen Stiel und häufig eine rotierende Bürste. Diese haben den Vorteil, dass man rückenschonender beispielsweise die Treppe oder den Teppich damit saugen kann.

Was man vor dem Kauf unbedingt beachten sollte

Wichtiges Kriterium für den Kauf eines Akku Handstaubsaugers ist die Saugleistung des Gerätes. Saugt er nur Staub, oder auch Krümel, Tierhaare und kleine Steinchen? Hier können die Erfahrungsberichte anderer Käufer weiterhelfen.

Zudem sollte man sich über die Ladezeit und die Laufzeit des Akkus informieren, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben. Wer auf Langlebigkeit setzt, sollte darauf achten, dass der Akku ausgetauscht werden kann. Akkus haben bekanntlich eine begrenzte Lebensdauer. Will man das Gerät auch darüber hinweg einsetzen, ist es wichtig, dass der Akku durch einen neuen ersetzt werden kann.

In jedem Fall hilft es, sich die verschiedenen Modelle im Fachgeschäft anzuschauen oder auszuprobieren, wie sie in der Hand liegen. Auch in Sachen Gewicht und Gewichtsverteilung ist schließlich nicht jedes Modell gleich. Bei einigen Geräten muss zudem permanent der Einschaltknopf gedrückt werden. Das kann bei längerer Bedienung schon mal unangenehm werden.

Fazit

HandstaubsaugerAkku Staubsauger gibt es in allen Preisklassen. Dabei muss das teuerste Modell nicht unbedingt das Beste sein. Häufig spiegelt sich der höhere Preis jedoch in einer besseren Qualität, einer längeren Lebensdauer der Akkus und einer höheren Saugleistung wider.

In vielen Haushalten wird ein Handstaubsauger als Zweitsauger verwendet, um den schweren kabelgebundenen Bodenstaubsauger öfter mal im Schrank zu lassen.

Auch wenn Akku Staubsauger einen Bodenstaubsauger oftmals nicht gänzlich ersetzen können, sind sie eine ausgezeichnete Alternative um kleine Missgeschicke schnell und einfach zu beseitigen.

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